Die Akademische Burse

Die Burse wurde bereits 1946 als eine private Stiftung gegründet. Der Altbau mit seinem großen Innenhof wurde baulich an ein Kartäuser Kloster angelehnt.

Seit 2002 gehört die Burse zum Göttingen Studentenwerk, aber mit einem besonderen Status: wir sind teilweise selbstverwaltet, alle wichtigen Entscheidungen werden zusammen mit dem Studentenwerk getroffen.

Die Burse hat einen Freundeskreis aus Altbursalen, welche uns großzügig bei Anschaffungen unterstützen.

Im Vergleich zu den anderen Wohnheimen haben wir wesentlich mehr Gemeinschaftsräume und vielfältigere Wohnmöglichkeiten. Auch die Lage direkt am Campus ist einzigartig.

„Gemeinschaft neben Einsamkeit, für beides Freiheit“

lautet einer der Leitgedanken der Burse. Entsprechend gibt es vielfältige Gemeinschatsbereiche und eine rein demokratisch strukturierte Selbstverwaltung (SV).

Die SV wird während des Konvents gewählt, welcher jedes Semester stattfindet. Die Anwesenheit beim Konvent ist für jeden Bursalen Pflicht.

Die SV trifft sich normalerweise jeden ersten Mittwoch im Monat im Musikzimmer zum Bursenrat. Jeder interessierte Bursale ist herzlich willkommen, kann Vorschläge machen und mitdiskutieren. An der Spitze der SV stehen die beiden Hauspräsidenten, welche jeweils für zwei Semester gewählt werden, wobei jedes Semester einer ausscheidet und ein neuer hinzukommt.

Eine aktuelle Liste aller SV-Mitglieder hängt am schwarzen Brett in der Eingangshalle der Burse. Mitmachen bei der SV kann natürlich jeder Bursale!

Jeder Flur hält pro Semester eine Traktversammlung ab, in welcher hauptsächlich Organistorisches über die Nutzung der Gemeinschaftsküchen geklärt wird. Es wird ein Traktsprecher (Traktor) für jeweils ein Semester gewählt, der sich um die Umsetzung der Beschlüsse kümmert.

Die Gemeinschaftsräume werden von der SV gepflegt. Entsprechend hat fast jeder Bereich eine zuständige Person.

Weitere Informationen über die Geschichte der Burse: Die Akademische Burse zu Göttingen und ihr Gründer Erich Boehringer