Wolfgang Finke


Dr. phil.


Fünfzig Jahre nach der Burse Stichworte zum Lebenslauf:

Sommer 1953 Abschied von der Burse
06/1953 – 07/1954 Fulbright Stipendiat an der Harvard Business School
Februar 1955 Promotion zum Doktor der Philosophie an der Georgia Augusta in Göttingen
04/1955 – 03/1956 Assistent am Forschungsinstitut der List-Gesellschaft in Bad Godesberg
04/1956 – 06/1957 Hilfsreferent im Kartellreferat des Bundesministeriums für Wirtschaft
06/1957 – 06/1986 Angehöriger des Bundesministeriums für Atomfragen, später Atomkernenergie, später wissenschaftliche Forschung, dann Bildung und Wissenschaft, endlich Forschung und Technologie; dort nacheinander zuständig für Wirtschaftsfragen, stellvertretender Leiter des Planungsstabes, Leiter der Unterabteilung für neue Technologien und seit 1973 als Abteilungsleiter zuständig für Weltraumforschung, Raumfahrttechnik, Luftfahrtforschung, Verkehrstechnik sowie Meeres- und Polarforschung; Mitglied mehrere Kuratorien und Aufsichtsgremien.
12/1959 Hochzeit mit Dr. Renate Osiander, seit 1991 Botschafterin a. D.; drei Kinder
12/1975 NASA Honor Award for the Helios Project
1975 – 1978 Vorsitzender des Rates der Europäischen Weltraumorganisation ESA
Juni 1986 Versetzung in den einstweiligen Ruhestand auf Vorschlag des Bundesministers Dr. Riesenhuber
10/1986 Ernennung zum korrespondierenden Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt
Winter 1987/88 Gastprofessur an der Universität Kiel über wirtschaftliche Fragen der Forschung, Entwicklung und Innovation
1989 – 1995 Beratertätigkeit, insbesondere für das Land Nordrhein-Westfalen im Hinblick auf Kooperationsmöglichkeiten mit der Volksrepublik China in den Sektoren Energiewirtschaft und Bergbau
04/1994 Dritter Träger des Ernst-Blickle-Preises für „wegweisende Leistungen und Verdienste auf dem Gebiet der Forschungs- und Technologiepolitik“
seit 1996 wirklicher, doch weiterhin unruhiger Ruhestand